MEIN WEG aus der Krankheitsangst und Panikattacken
Mein Leben mit der Angst hat bereits in meiner Jugend begonnen.
Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass ich regelrecht in Panik verfallen bin, wenn meine Eltern irgendwohin fuhren und nicht pünktlich wieder zu Hause waren.
Da war sie dann plötzlich, diese Angst.
Und nein, es war nicht einfach ein bisschen Sorge. Es war eine allumfassende Angst, die mein rationales Denken komplett lahmlegte. Das ging teilweise so weit, dass ich meine halbe Verwandtschaft verrückt machte, überall anrief und nachfragte, ob jemand etwas von meinen Eltern gehört hatte. Manchmal stand ich kurz davor, die Polizei zu benachrichtigen. Und dabei ging es teilweise um gerade einmal 30 Minuten Verspätung.
Es fühlte sich einfach nur schlimm an.
Ich fühlte mich komplett machtlos und dieser Angst ausgeliefert. Denn in einer solchen Phase konnte ich nicht mehr klar denken. Die Angst übernahm die Steuerung meiner Gedanken und malte die ungeheuerlichsten Szenarien aus.
Unfall. Krankenhaus. Irgendetwas Schlimmes. Bis hin zum Tod.
Du kennst das vielleicht auch und kannst dir deshalb vorstellen, wie verwirrend solche Gedanken für ein Mädchen im Teenageralter waren. Und wie beängstigend.
Schon damals spürte ich sie: die Angst vor der Angst.
Als aus Verlustangst Krankheitsangst wurde
Es blieb aber nicht bei dieser Verlustangst.
Nach und nach kamen die Angst vor Krankheiten und die Angst vor dem Tod dazu. Ich hatte riesige Angst davor, eine schlimme Krankheit, vor allem Krebs, zu bekommen und zu sterben.
Bei jedem kleinsten Zwicken im Körper, bei Schmerzen oder irgendeiner anderen Veränderung fing mein Gedankenkarussell an. Und es stellte nicht mehr ab.
Meine ganzen Gedanken kreisten nur noch um diese Fragen:
Bin ich krank? Sterbe ich jetzt?
Ich googelte regelmässig meine Symptome, mass meinen Puls und meinen Blutdruck. Immer in der Hoffnung, mir damit die Sicherheit geben zu können, dass alles in Ordnung war.
Doch es half nichts.
Damals war ich auch regelmässige Besucherin bei meinem Arzt. Ich liess mein Blut untersuchen, ging zum Kardiologen, um mein Herz durchchecken zu lassen, und suchte immer wieder nach dieser einen Bestätigung:
Alles ist in Ordnung.
Und obwohl medizinisch immer alles in Ordnung war, blieb die Angst. Ja, phasenweise wurde sie sogar noch schlimmer. Irgendwann zeigten sich auch körperliche Symptome wie Bluthochdruck, Verspannungen, Augenmigräne und Verdauungsprobleme. Und die befeuerten meine Angst natürlich nur noch mehr.
Zum Glück gab es aber auch immer wieder Momente und Phasen, in denen es besser war. Momente, in denen ich spürte:
Das Leben bietet mehr als nur Angst.
Und an diesen Momenten hielt ich mich fest.
Nach aussen funktionierte ich. Innerlich kämpfte ich.
Meine Angst schränkte mich trotzdem immer mehr ein. Denn ich stand sie ganz alleine aus.
Ich erzählte niemandem von meinen Gedanken und von dieser allumfassenden Angst. Es war mir peinlich. Ich schämte mich für diese Gedanken und hatte Angst davor, für verrückt gehalten oder nicht ernst genommen zu werden.
Ich hatte ja selbst oft das Gefühl, dass ich verrückt werde.
Und das Absurde daran?
Obwohl ich innerlich tagtäglich diesen Kampf austrug, merkte es niemand.
Nicht meine Familie. Nicht meine Freunde. Nicht die Menschen bei der Arbeit.
Ich funktionierte. Und das tat ich sehr gut.
Ich war erfolgreich, machte meinen Job pflichtbewusst, übernahm Verantwortung und wurde befördert.
Aber ich war nie wirklich glücklich.
Meine Unsicherheit wuchs. Heute denke ich, dass es teilweise sogar Selbsthass war. Denn ich mochte mich nicht. Weder mein Äusseres noch mein Inneres. Ich war so weit weg von mir selbst, dass ich mich eigentlich gar nicht kannte. Und schon gar nicht hörte ich auf die Zeichen, die mein Körper und mein System mir jeden Tag schenkten.
Ich zog mich zurück, hatte depressive Phasen und mochte eigentlich gar nichts mehr machen. Denn was, wenn die Angst plötzlich wieder die Kontrolle übernimmt und ich sie nicht mehr verstecken kann?
Es war ein endloser Kreislauf.
Angst vor der Angst.
2018 begann sich etwas zu verändern
Erst als ich 2018 die Diagnose Endometriose erhielt, hielt ich zum ersten Mal inne und versuchte zu verstehen, was da gerade mit meinem Körper passierte.
Und vor allem: Warum?
Das war der Punkt, an dem sich mein Leben langsam zu verändern begann.
Ich fing an, die Schulmedizin zu hinterfragen, informierte mich über andere Möglichkeiten und begann, Verantwortung für meine Gesundheit zu übernehmen. Ich stellte meine Ernährung komplett um und merkte plötzlich:
Ich kann selbst Einfluss auf mich und meinen Körper nehmen.
Körperlich fing ich an zu genesen und auch psychisch merkte ich, dass meine Gedanken leichter wurden und ich dem Leben positiver gegenübertrat.
Aber meine Angst blieb.
Sie übernahm weiterhin die Zügel meiner Gedanken.
Ich wusste schon so viel. Und trotzdem kam die Angst zurück.
Dann kam Corona und damit eine Zeit, die mich vieles hinterfragen liess.
Ich begann meine Hypnose und Bewusstseinsausbildung bei Mindcleanse®. Meine Gedanken veränderten sich. Meine Angst veränderte sich. Aber sie verschwand nicht.
Sie wurde schwächer, doch sie war noch immer da.
Und dann kam der grosse Rückfall.
Ende 2021 hatte ich Corona und zwar ziemlich heftig. Einige Wochen später bekam ich enormen Haarausfall. Damals wusste ich natürlich noch nicht, dass dieser mit der Corona Infektion zusammenhing.
Dieser Haarausfall setzte mir psychisch enorm zu und versetzte mich wieder in Angst.
Daraufhin bekam ich heftige Augenmigräne Attacken, teilweise mehrmals täglich. Meine Angst wurde noch grösser und irgendwann ging es so weit, dass ich Panikattacken bekam.
Ich sehe mich heute noch während der Arbeit auf der Toilette sitzen.
Mehrmals. Einfach nur, um zu atmen, wieder zu mir zu finden und vor allem, um meine Angst niemandem zu zeigen.
Zu dieser Zeit wachte ich morgens mit Angst auf und ging abends mit Angst ins Bett.
Meine Tage waren nur noch von der Angst vor dem nächsten Migräneanfall beherrscht.
Es war eine schreckliche und unglaublich anstrengende Zeit.
Aber es war auch eine Zeit, die mich sehr geprägt hat.
Irgendwann konnte ich einfach nicht mehr
Als ich kurz vor einem Zusammenbruch stand und einfach nicht mehr konnte, liess ich mich von meinem Arzt krankschreiben.
Ich gönnte mir damit eine Auszeit und hinterfragte alles.
Mein Leben. Meine Arbeit. Meine aktuelle Lebenssituation.
Und vor allem fragte ich mich:
Warum schaffe ich es nicht aus dieser Angst heraus?
Ich wusste doch bereits so viel. Damals hatte ich meine Coaching Ausbildung bereits abgeschlossen, zusätzlich eine Ausbildung zur Meditationsleiterin gemacht und weitere Kurse in den Bereichen Energiearbeit und Spiritualität besucht.
Und trotzdem konnte ich mir selbst nicht helfen.
Dann traf ich eine Entscheidung.
Ich kündigte meine Arbeitsstelle und wagte den Schritt in die volle Selbstständigkeit.
Allein diese innere Entscheidung, dieses klare Ja zu mir und meinem Business, bewirkte bereits unglaublich viel. Seit dieser Entscheidung hatte ich bis heute keine Augenmigräne Attacke mehr. Doch diese Entscheidung und dieser Schritt bewirkten noch viel mehr. Meine Angst war zwar noch da, aber sie hatte eindeutig schon viel weniger Macht über mich.
Mein Weg aus der Krankheitsangst und Panikattacken
Aber ich wollte noch mehr.
Ich wollte mein Leben zurück.
Ich wollte wieder glücklich sein. Ich wollte mich leichter fühlen. Und vor allem wollte ich mich frei fühlen. Nicht mehr gefangen in dieser ständigen Angst.
Rückblickend war genau das ein entscheidender Punkt auf meinem Weg aus der Krankheitsangst und Panikattacken. Ich begann nicht mehr nur gegen meine Angst anzukämpfen, sondern wollte verstehen, was eigentlich hinter ihr steckte.
Ich entschloss mich deshalb, meine Hypnose und Bewusstseinsausbildung zu vertiefen. Ich wiederholte die Module und ergänzte weitere, unter anderem zum Thema Psychosomatik.
Und ich arbeitete dadurch intensiv an mir selbst. Durch diese intensive Arbeit mit meinem Unterbewusstsein hatte ich viele Erkenntnisse und Aha Momente. Ich reflektierte unglaublich viel und fing langsam an zu verstehen, was sich eigentlich hinter meiner Angst verbarg.
Meine Angst war nie nur die Angst vor Krankheit und Tod
Heute weiss ich:
Es ist nicht die Angst vor Krankheiten oder dem Tod, die mir so grosse Angst macht.
Dahinter steckt die Angst, keine Kontrolle über mich und mein Leben zu haben.
Nicht selbst bestimmen zu können, wie ich lebe. Nicht selbst bestimmen zu können, wie ich mit meinem Körper umgehen möchte oder was ich ihm zuführe.
Diese Erkenntnisse haben dazu geführt, dass meine Angst ihre Macht über mich verloren hat. Sie ist nicht weg. Und vielleicht wird sie auch nie ganz weg sein.
Aber das ist völlig okay.
Sie darf da sein. Sie darf mich warnen. Aber sie darf nicht mein Leben bestimmen.
Denn das bestimme ich.

Heute lebe ich wieder
Heute fühlt sich mein Leben so viel freier an.
Ich fühle mich wohl mit mir und meinem Körper. Ja, man kann sagen, ich habe Frieden mit mir geschlossen. Diese Leichtigkeit und Freiheit, die dadurch entstanden sind, fühlen sich einfach nur fantastisch an.
Endlich kreisen meine Gedanken nicht mehr um das nächste Pulsmessen oder das nächste Symptom, das ich unbedingt abchecken muss.
Ich lebe endlich wieder.
Und ich geniesse es gerade so sehr.
Und genau deshalb mache ich heute, was ich mache
Heute möchte ich anderen Frauen dabei helfen, genau diese Freiheit ebenfalls wiederzufinden.
Frauen, die nach aussen funktionieren, während in ihrem Inneren die Angst immer mehr Raum einnimmt. Die ihre Symptome beobachten, ihre Gedanken nicht mehr abstellen können und vielleicht genauso wie ich damals das Gefühl haben, dieser Angst einfach ausgeliefert zu sein.
Ich möchte ihnen zeigen, dass es möglich ist, wieder mehr Vertrauen in sich selbst zu finden und der Angst Stück für Stück die Macht über das eigene Leben zu nehmen.
Nicht, indem wir die Angst einfach wegdrücken oder bekämpfen. Sondern indem wir verstehen, was hinter ihr steckt, wovor sie uns schützen möchte und warum unser System überhaupt mit Angst reagiert.
Genau deshalb arbeite ich heute mit Mindcleanse® Hypnose & Bewusstseinscoaching und beziehe auch das Nervensystem in meine Arbeit mit ein.
Denn ich weiss aus eigener Erfahrung, wie es sich anfühlt, wenn die Angst dein Leben bestimmt.
Und ich weiss heute auch, wie es sich anfühlt, wenn du dein Leben wieder selbst bestimmst.
Raus aus der Angst. Zurück in ein selbstbestimmtes Leben.
Du erkennst dich in meiner Geschichte wieder?
Dann lass uns über deine Ängste sprechen und gemeinsam schauen, ob ich dich auf deinem Weg begleiten kann.



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